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Energie aus Flussmündungen

Geschrieben von Agim Meta

04 Apr 2011 — Keine Kommentare

Gepostet in Energie

Ein Forscherteam der Stanford University hat berechnet, dass Flüsse über 13 Prozent des weltweiten Energiebedarfs liefern könnten. Sie denken dabei nicht an Wasserkraft. Stattdessen stellen sie sich erneuerbare Energien auf dem Prinzip der Entropie vor, wobei Energie produziert wird, wenn Süsswasser aus Flüssen in salzhaltiges Meerwasser eingestreut wird.

Die Idee des Zusammenspiels von Salzwasser und Süßwasser zur Energiegewinnung besteht schon eine Weile. In der Natur führt die Diffusion von Flusswasser in salzigem Meerwasser zu einem leichten Anstieg der Temperatur, und diese Energie kann eingefangen werden, um Elektrizität zu erzeugen. Dies geschieht durch die Osmoset. Süßwasser und Salzwasser sind durch eine Membran getrennt, und das Salzwasser zieht frisches Wasser durch die Membran, was zu einer Erhöhung des Druckes führt. Der Druck kann dann in vielfältiger Weise eingesetzt werden, zum Beispiel eine Turbine einschalten. Die in Norwegen ansässige Unternehmen Statkraft testet derzeit eine Osmosekraftanlage.

Salz und Nachhaltigkeit

Salz kann eine größere Rolle in einer grünen Zukunft spielen. Geschmolzenes Salz zum Beispiel wird als Speicherlösung für Solaranlagen entwickelt. Eine weitere interessante Entwicklung ist die Brennstoffzelle, die Entsalzung, Abwasser, Energieerzeugung und Wasserstoffgasproduktion vereint in einem einzigen Prozess.

Weitere Informationen: Clean Technica

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